Über uns


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Unsere Vision


Der Frauenverein Blumenstein-Pohlern hat das Ziel, Werke sozialer Art zu unterstützen, gemeinnützige Projekte und Bestrebungen zu fördern und soziale Aufgaben zu erfüllen. Wir orientieren uns dabei an den Bedürfnissen der Einwohner und Einwohnerinnen von Blumenstein und Pohlern.









Unser Vorstand


Esther Schläppi, Präsidentin

Barbara Wenger, Vizepräsidentin und Protokollführerin

Monika Bieri, Kassierin

Sonja Minder

Marianne Stäger

 









Unsere Statuten


Hier können Sie unsere Statuten herunterladen.











Mitglied werden


Jede Aktivität bereichert unser Dorfleben enorm. Gerne laden wir Sie ein, heute noch Mitglied zu werden und schon bald zur Community des Frauenvereins zu gehören. 

Dies sind Ihre Vorteile:

  • Zugang zu regelmässigen gemeinsamen Anlässen.
  • Möglichkeit der Teilnahme am jährlichen Vereins-Ausflug.
  • Regelmässige Treffen mit Inputs zu interessanten Themen.
  • Die Möglichkeit, mit dem eigenen Engagement die Welt (insbesondere unsere Dörfer Blumenstein und Pohlern) ein Stück besser zu machen.


 








Unsere Chronik


Von der Gründung bis heute 

1933

Eine Referentin aus Bern sprach über die Tätigkeiten eines Frauenvereins. Nun wurde ein lange gehegter Wunsch umgesetzt. Am 26. Januar 1933 wurde der Frauenverein Blumenstein-Pohlern gegründet. Frau Pfarrer Strasser hatte die Leitung. Der Vorstand bestand aus Frau Studer-Gehrig, Präsidentin und Frau H. Schütz-Wenger, Sekretärin und Kassierin.

Weitere Mitglieder waren Frau G. Rufener-Wyssen, Frau E. Wenger, Baugeschäft, Frau Zimmermann, Fräulein Friedli. Frau Studer-Gehrig verfasste die Statuten. 

Es wurde beschlossen, dass zwei Frauen von Pohlern in den Vorstand zu wählen seien, sofern auch Mitglieder von Pohlern kämen. Die Frauen von Pohlern nahmen dann auch stets im Verein teil.

Anfänglich hatte der Verein 40 Mitglieder. Der Jahresbeitrag betrug Fr. 2.00.

Hermine Wenger führte den ersten Flick- und Strickkurs durch. Es nahmen 14 Frauen teil und bezahlten je Fr. 3.00.

Der Verein war auf der Suche nach einem Säuglingskorb mit Ausstattung für arme Familien. Die Pro Juventute vermittelte einen Korb samt Inhalt. Der Korb war von einer Mädchengruppe in Romanshorn gespendet worden.

An der ersten Hauptversammlung beschlossen die Frauen, fortan für Kochkurse die obere Wohnung von Familie Rothacher, Tannenbühl, zu verwenden. Es wurde ein neuer Herd angeschafft. Da die Finanzen des Vereins bescheiden waren, bat man die Burgergemeinde, Holz zu spenden. Diese schenkt laut Protokoll 'zwei dürre Tannli' und berechnete für die Arbeit und den Transport nur Fr. 12.50.

Noch im gleichen Jahr spendetet der Gemeinderat Blumenstein Fr. 50.00 und der Gemeinderat Pohlern Fr. 30.00 für den Verein. 

1934

Im März 1934 sprach die Missionarin Fräulein Raaflaub zu den 'ins Leben hinaustretenden Konfirmanden und Konfirmandinnen'.

Im Saal vom Restarant Bad wurde ein Bügelkurs durchgeführt. An einem Trachten-Nähkurs nahmen 12 Frauen und Töchter teil. Durch die Vermittlung von Frau Studer konnte man armen und kinderreichen Familien von Privatpersonen und Geschäften Wäsche, Kleider und Schuhe verteilen. 

1935

An der Hauptversammlung wurde beschlossen, unentgeltlich Kurse zum Flicken von Kleidern und zum Ausstatten eines Säuglingkorbes anzubieten. Es folgten Gartenbau- und Kochkurse. Ein späterer Kurs brachte dem Verein einen Gewinn von Fr. 8.00 ein!

Der erste Ausflug des Frauenvereins fand am 22. August 1935 statt. Die Frauen besuchten den Versuchsgarten der Neuen Mädchenschule und besichtigten danach die Gemüsekulturen in Kerzers. Das Zvieri fand in Murten statt. 

Im April 1935 vermietete das Baugeschäft Wenger für einen Gartenbaukurs Land an der Badstrasse. Folgende Sachen wurden unter anderem besorgt: 5 'Bännen' Mist und 30 Zaunpfähle a 40 Rappen. Das Pflügen kostete Fr. 5.00, das Eggen Fr. 6.00. Man mietete bei Frau Blum für Fr. 5.00 einen Keller. Der Gemüseverkauf brachte Fr. 267.30 ein.

Frau Studer lud vor Weihnachten alle Kinder aus weniger bemittelten Familien zu einem Zvieri ein und schenkte ihnen Kleider. Frau Studer war 30 Jahre Präsidentin. 

1936

Mit dem Verkauf von Handarbeiten verbesserte man die Finanzlage des Vereins.

Frau Dürrenmatt aus Bern hielt einen Vortrag zum Thema: Wie kann geistig und körperlich behinderten Kindern geholfen werden? Auch die Schulkommission und der Gemeindepräsident waren anwesend. 

Der Vereinsausflug führte nach Sangerboden und Guggisberg.

1937

In einem Kurs lernten Schwerhörige und Hörende von den Lippen abzulesen. 18 Kinder nahmen teil.

1938

An der Hauptversammlung waren nur wenige Mitglieder anwesend. Es herrschte eine Grippewelle. Für arme Leute gabe man der Gemeindeschwester Fr. 200.00.

Die Frauen lernten in einem Näh- und Flickkurs Hosenböden ersetzen.

1939

Im Januar waren wegen der Viehseuche alle Anlässe verboten worden. Im September wurde für die vielen einquartierten Soldaten Wäsche genäht und gewaschen sowie Socken gestrickt . Als Weihnachtspäckli erhielten die Soldaten ein paar Socken, ein Taschentuch, einen Stumpen und eine Tafel Schokolade. 

1940

Für die internierten Franzosen und Polen besorgte der Frauenverein für Fr. 20.00 Unterwäsche. Die Soldaten-Weihnacht fand im Bad-Saal statt. Es wurden 25kg Torten, Waffeln und Güetzi gespendet!

1941

Das Motto eines neuen Kurses lautete: 'Spart Zucker, Fett und Seife.'

In einem Vortrag wurde der Anbau von Hanf und Flachs empfohlen.

1942

Die Winterhilfe spendete Lebensmittel an ältere Leute. Nach zwei Jahren Unterbruch fand wieder ein Vereinsausflug statt. Es ging mit dem Velo nach Thun und dann aufs Schiff.

1943

Der Verein organisierte Helferinnen für's Flicken und Nähen. Frauen verdienten Fr. 2.00 pro Tag, Töchter arbeiteten unentgeltlich. 

Der Verein schickte 120 Pakete mit Kleidern, Wäsche, Schuhen und Dörrobst in die Interniertenlager. 

1944

Armeefilme zeigten die Leistungen der Soldaten. Wieder wurden 50 Soldaten-Päckli verschickt.

1945

Der Verein unterstützte die zurückkehrenden Auslandschweizer aus Ostdeutschland.

1947

Schwester Vreni Zingg begann mit der Säuglingsfürsorge in Blumenstein.

1948

Der Frauenverein organisierte eine Kleidersammlung für kinderreiche Familien.

Parallel dazu gab es in all den Jahren Fortbildungskurse verschiedenster Art.

1949

Zum 25-Jahr-Jubiläum der Säuglingsfürsorge im Amt Thun wurden 100 Stück Seife zu je 80 Rappen verkauft. 

Für Knabenhemde kaufte man 30 Meter Barchent-Stoff und die Frauen strickten viel Wolle.

Beim ersten Weggli-Tag wurden in Pohlern 530 und in Blumenstein 1840 Weggli zu je 30 Rappen verkauft. Der Erlös kam der Kirche zugute. 

Bei einem Kirchenbasar verkauften die Vereinsmitglieder viele Handarbeiten und auch viele 'Chüechli'. Der Erlös betrug Fr. 3'500.00.

1951

Da in der Gemeinde auch diverse weniger gut bemittelte Menschen wohnten, lehnte man die Rotkreuz-Sammlung ab. 

1952

Zur Geburt des fünften Kindes wurden einer Frau vom Frauenverein vier Meter Barchent für Windeln geschenkt.

1953

Der Mitgliederbeitrag wurde nach 20 Jahren von Fr. 2.00 auf Fr. 2.50 erhöht. Der Verein bestand damals aus 82 Mitgliedern.

1954/55

Man sammelte mit einem Weggli-Tag und einem Chüechli-Tag für ein Kirchgemeindelokal sowie die neuen Uniformen der Musikgesellschaft. 

1957

Die Frauen nähten die recht teuren Vorhänge für den Singsaal. Als Dank für das langjährige Wirken des Frauenvereins stellte die Gemeinde dem Verein im neuen Schulhaus die Küche und das Theoriezimmer zur Verfügung. 

1958-60

In diesen beiden Jahren hatte man mit allen Aktivitäten für den Neubau des Spitals von Wattenwil gesammelt.

1962

Erstmals konnte man an der Adventsfeier den Mitgliedern Tee und Gipfeli kostenlos servieren. Jahrelang schenkte Frau Messerli-Isler für diese Feier schöne Arrangements.

1963

Die vielen Ovomaltine-Büchsen, die man bei Dr. Walder mit Rabatt gekauft hatte, fanden in Blumenstein und Pohlern grossen Anklang.

1964

Die Vereinsreise führte an die Expo in Lausanne.

1967

Nach einem Hausbrand kaufte der Verein für die Betroffenen neue Bettwaren. 

1968

Die Frauen beschlossen, nun jedes Jahr Glücksack-Päckli zu verkaufen. Der Erlös sollte dort eingesetzt werden, wo es nötig war.

Da es in diesem Jahr eine 'Milchschwemme' gab, gab Frau Zurbuchen einen Kurs zur Verwertung von Milchprodukten. 


1970

Schon damals fand ein Vortrag zum Thema 'Unsere Jugend und die modernen Süchte' statt.


1971

Im Kochkurs von Frau Zurbuchen ging es um Gemüsegerichte. 


1973

Frau Winkler beim Bären gab dem Frauenverein die Möglichkeit, in ihrem Haus eine Brockenstube zu eröffnen. 


1974

Der Reinerlös der Brockenstube betrug Fr. 8625.00. Mit dem Erlös eines Basars unterstütze man die Renovation der Kirche. 


1975

Die Brockenstube wurde zur Haupteinnahmequelle des Vereins. 


1976/77

Biologische Gartenbaukurse und ein Männerkochkurs fanden sehr guten Anklang.


1979

Fleissige Hände strickten Decken für das Spital in Wattenwil.


1980

Erstmals organisierte der Frauenverein den Rotkreuz-Fahrdienst.


1981

Rudolf Stalder las den Zuhörerinnen unterhaltsame Geschichten vor.


1982

Der Erlös des ersten Backwarenverkaufs kam dem Hauspflegeverband zugute. Der Altersverein erhielt Fr. 400.00.


1983

Zum 50-Jahr-Jubiläum leistete sich der Frauenverein Blumenstein-Pohlern ein neues Singbüchlein. Lydia Werren präsentierte einen humorvollen Vereinsrückblick. 

Da uns die Gemeinde den Raum für die Brockenstube unentgeltlich zur Verfügung stellte, nähten die Frauen für das Gemeindehaus neue Vorhänge. 


1985

Aus dem Reinerlös eines Basars konnte man im Altersheim Wattenwil ein Aquarium anschaffen. 

Der Frauenverein unterstützte auch stets das Kinderheim Bambi in Kolumbien.

Der Frauenverein nähte für die Gemeinde neue Fahnen.


1986

Das Lismer-Kränzli strickte bei Frau Werren Socken.


1987

Seit diesem Jahr trafen sich Frauen abends zum Velofahren.


1988

Es fand erstmals eine Osterbescherung statt.

Mit dem Erlös des Backwarenverkaufs spendete der Verein dem Pflegeheim Utzigen eine Blumensteiner-Uhr.


1989

Leider wurden die Einnahmen der Brockenstube nun rückläufig.

Die Mitgliederbeiträge wurden von Fr. 10.00 auf Fr. 15.00 erhöht.


1990

Es fand je ein Kurs für Zierschriften und für das Umarbeiten von Bettdecken auf nordische Masse statt.


1991

Die Vorhänge im Singsaal mussten neu genäht werden.

Der Frauenverein spendete Fr. 10'000.00 für den Ausbau der Brockenstube im Gemeindehaus. Dies als Dank für die unentgeltliche Benützung. 


1993

Zum 60-Jahr-Jubiläum erhielt jede Frau eine Rose.


1994

Beim Backwarenverkauf versuchte man nun auch Artikel aus der Brockenstube zu verkaufen. 


1995

Therese Wittwer und ihr Team führten am 13. Juli erstmals den sehr beliebten Senioren-Mittagstisch durch.

Der Erlös des Backwarenverkaufs half bei der Mitfinanzierung eines Dienstfahrzeugs für die Krankenpflege.


1997

In einem Kurs lernte man mit Bachweiden flechten.

Der Vereinsausflug führte zu Beyeler Mode Lenzburg. Das fand grossen Anklang.


1998

Die Brockenstube feierte ihr 25-Jahr-Jubiläum, nicht zuletzt auch Dank einer Gruppe von stets engagierten Helferinnen.


1999

Der Frauenverein spendete Fr. 2'000.00 nach Gondo und besuchte 2001 diese Gemeinde.


2001

Am 30. August fand der 50. Senioren-Mittagstisch statt. Die Helferinnen erhielten eine Blume. Der grosse Einsatz von Therese Wittwer und ihrem Team ist bewundernswert und wird sehr geschätzt.


2002

Tierarzt Dr. Steuri hielt an der Hauptversammlung einen Vortrag über Haustierhaltung und Tierkrankheiten.

Den Erlös des Backwarenverkaufs spendete man Tamara Roth.


2003

Zum 70-Jahr-Jubiläum schenkte der Verein seinen Mitgliedern eine Spanschachtel mit Schmetterling drauf und süssem Inhalt.

Der Frauenverein erhielt ein neues Logo. 


2004

Der diesjährige Ausflug war eine Kräuter-Wanderung auf dem Beatenberg.


2005

In diesem Jahr spendete man der Spitex oberes Gürbetal und für die Unwettergeschädigten in Brienz und Oey. 


2007

Nachdem der Frauenchor 30 Jahre lang die Kaffeestube geführt hatte, übernahm neu der Frauenverein diese Aufgabe. 


2008

Am 5. März konnte der Frauenverein Blumenstein-Pohlern das 75-Jahr-Jubiläum im Restaurant Bären feiern. Zahlreiche Mitglieder, Behörden- und Vereinsvertreter sowie Gäste nahmen an der schönen Feier teil.


2010

Am 29. Juli fand das 15-Jahr-Jubiläum des Seniorenmittagstischs statt. Für den neuen Spielplatz beim Schulhaus Blumenstein wurden Fr. 400.- gespendet.


2011

Am 27. November fand die Kaffeestube erstmals nur am Sonntag und ohne Konzert des Frauenchors statt.

 

2013

Vorstandsmitglieder haben im Februar Männer und Frauen besucht, die im vergangenen Jahr ihren Partner/ihre Partnerin verloren haben. Sie haben ihnen entweder einen Gutschein für den Seniorenmittagstisch oder ein Blüemli überreicht.

Mitglieder des Frauenvereins haben im Auftrag der Einwohnergemeinde in der zweiten Jahreshälfte alle Blumensteinerinnen und Blumensteiner besucht, die in einem Heim wohnen.

 

2015

Am 22. November fand die Kaffeestube statt. Zum ersten Mal wurde parallel dazu ein Koffermarkt durchgeführt.

 

2016

Ende Januar ist Therese Wittwer als Leiterin des Seniorenmittagstischs zurückgetreten. Sie hat diesen Anlass ins Leben gerufen und das Team über die vielen Jahre geleitet.

 

2017

Zum ersten Mal wurde Anfang August ein Jahresprogramm mit sämtlichen Anlässen des Frauenvereins und des FABLU in alle Haushaltungen versandt.

Am 26. November fand die Kaffeestube statt. Dieses Jahr war die Nachfrage nach den Märitständen recht gross. Das Kinderprogramm wurde wiederum von FABLU gestaltet. Die Kinder konnten ihre gebrauchten Spielwaren verkaufen.

 

2019

Aus dem Arbeitskreis FABLU ist  Mitte 2019 der Familienverein Blumenstein-Pohlern entstanden.

Am 25. April wurde der Frauenverein Blumenstein-Pohlern Mitglied des kantonalen Verbandes der Frauenvereine Bern und Freiburg.

Weil immer weniger Leute die Brockenstube besuchten und dort einkauften, wurde die Brockenstube in diesem Jahr geschlossen.

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